wie ist die Prognose?

Homöopathie ist die Heilkunst und wissenschaftliche Medizin, die nach den Grundsätzen, die Dr. med. Samuel Hahnemann entdeckt und in seiner wissenschaftlichen Abhandlung „Organon der Heilkunst“ beschrieben hat, klinisch entwickelt wurde. Diese Therapieform gilt es professionell und fundiert zum Einsatz in der täglichen Praxis zu bringen. Homöopathie bietet sich als mögliche Primärtherapie bei einer großen Anzahl und in verschiedenen Stadien von Erkrankungen an, bzw. als komplementäre Ergänzung von Schulmedizin.

Die „Klassische Homöopathie”, wie sie von M. Ed. Dr. Michael B. Leisten und seinem Team an der Praxis der Klassischen Homöopathie zum Einsatz kommt, unterscheidet sich deutlich von den allopathischen Therapiesystemen wie z. B. Schulmedizin und Naturheilkunde, wobei ein interdisziplinärer Dialog als wichtig und notwendig angesehen wird. Die Praxis der Klassischen Homöopathie ist ganz dem Gedankengut und den Lehren des Begründers Dr. med. Samuel Hahnemann sowie den nachfolgenden großen Homöopathen C. v. Bönninghausen, Hering, Lippe, Kent, Burnett und anderen verpflichtet.

Ganz nach Hahnemann:„... machts nach, aber machts genau nach!“

In sehr erfolgreicher Weise gelingt es dem Team um Dr. Michael B. Leisten, die verschiedenen Ansätze, Vorgehensweisen und Traditionen der Klassischen Homöopathie systematisch je nach Krankheitslage zum Einsatz zu bringen. Denn so, wie die Patienten nicht nur eine Art von Krankheit haben, so hat die Klassische Homöopathie nicht nur eine Weise der Therapie, um darauf reagieren zu können. Diese therapeutisch notwendige Breite gepaart mit Erfahrung sorgt für die guten Ergebnisse in der Behandlung.

Ähnlich wie in der Schulmedizin gilt auch bei der homöopathischen Behandlung: Je früher die Behandlung beginnt, desto besser. A. H. Grimmer (Schüler Kents; 57 Jahre Praxis, über 1000 Krebsfälle) schätzt, dass in frühen Stadien von Krebs 80 % Heilung möglich ist, in Endstadien aber nur noch 10 %.Diese Zahlen sind realistisch (vgl. z. B. Zeitschrift „International Hahnemann Association“, Bd. 47, 1926:
Umfrage unter verschiedenen Homöopathen (Underhill u. a.), ca. 1100 Falle berücksichtigt, 60 - 80 % Heilungen!).
Bei der Prognose spielen natürlich verschiedene Faktoren eine Rolle: miasmatische Belastung, Häufung der Cofaktoren (Impfungen, Unterdrückung, Arzneikrankheit u. a.), Lebensweise und psychische Verarbeitung, Zeitpunkt und Intensität von Operation! Chemotherapie/Bestrahlung etc. Letztendlich zeigt aber erst die Reaktion auf die homöopathischen Mittel, wie stark die Lebenskraft ist, wie weit Heilung, Linderung oder eben nichts mehr erreicht werden kann.
Da man aber - solange der Patient lebt - nie sicher sagen kann, dass „gar nichts“ mehr erreicht werden kann (s. u. Palliation), ist eine homöopathische Behandlung eigentlich in jedem Krebsfall anzuraten.

Was in jedem Fall notwendig ist, sind Zeit und Geduld!

Es wurde eine griechische Studie vorgestellt, in der jeweils 28 Patienten mit metastasierendem Kolonkarzinom postoperativ entweder ausschließlich schulmedizinisch oder schulmedizinisch und homöopathisch behandelt wurden. Die 5-Jahres-Überlebensrate unterschied sich folgendermaßen:
Gruppe 1 (= Tumor noch durch die Darmwand begrenzt): Schulmedizin 30%, Schulmedizin + Homöopathie 81,8% und Gruppe2 (= Ausdehnung auf alle Schichten der Darmwand): Schulmedizin 15,3%, Schulmedizin + Homöopathie 42%. (aus: Zeitschrift für Klassische Homöopathie).