wie ist die Prognose?
Ähnlich wie in der Schulmedizin gilt auch bei der homöopathischen Behandlung: Je früher die Behandlung beginnt, desto besser. A. H. Grimmer (Schüler Kents; 57 Jahre Praxis, über 1000 Krebsfälle) schätzt, dass in frühen Stadien von Krebs 80 % Heilung möglich ist, in Endstadien aber nur noch 10 %.Diese Zahlen sind realistisch (vgl. z. B. Zeitschrift „International Hahnemann Association“, Bd. 47, 1926:
Umfrage unter verschiedenen Homöopathen (Underhill u. a.), ca. 1100 Falle berücksichtigt, 60 - 80 % Heilungen!).
Bei der Prognose spielen natürlich verschiedene Faktoren eine Rolle: miasmatische Belastung, Häufung der Cofaktoren (Impfungen, Unterdrückung, Arzneikrankheit u. a.), Lebensweise und psychische Verarbeitung, Zeitpunkt und Intensität von Operation! Chemotherapie/Bestrahlung etc. Letztendlich zeigt aber erst die Reaktion auf die homöopathischen Mittel, wie stark die Lebenskraft ist, wie weit Heilung, Linderung oder eben nichts mehr erreicht werden kann.
Da man aber - solange der Patient lebt - nie sicher sagen kann, dass „gar nichts“ mehr erreicht werden kann (s. u. Palliation), ist eine homöopathische Behandlung eigentlich in jedem Krebsfall anzuraten.
Was in jedem Fall notwendig ist, sind Zeit und Geduld!
Es wurde eine griechische Studie vorgestellt, in der jeweils 28 Patienten mit metastasierendem Kolonkarzinom postoperativ entweder ausschließlich schulmedizinisch oder schulmedizinisch und homöopathisch behandelt wurden. Die 5-Jahres-Überlebensrate unterschied sich folgendermaßen:
Gruppe 1 (= Tumor noch durch die Darmwand begrenzt): Schulmedizin 30%, Schulmedizin + Homöopathie 81,8% und Gruppe2 (= Ausdehnung auf alle Schichten der Darmwand): Schulmedizin 15,3%, Schulmedizin + Homöopathie 42%. (aus: Zeitschrift für Klassische Homöopathie).